
Am Samstag, 18. Juni 2007 trafen sich die Anti-Atom-Initiativen der 4 bundesdeutschen Atommüll-Endlager-Standorte Asse II, Gorleben, Morsleben und Schacht Konrad in Wittmar (Landkreis Wolfenbüttel) an der Asse. Ziel war, sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen in Bezug auf die jeweilige wissenschaftlich-technische Situation "vor Ort", den jeweiligen juristischen Status der (in Gorleben und Konrad geplanten, in der Asse und Morsleben höchst prekären und mit Atommüll gefüllten) Anlagen sowie die politische Situation. Auch wurde die Arbeit der Bürgerinitiativen abgeglichen, Termine ausgetauscht und verabredet, die Aktionen vor Ort in noch stärkerem Maße in Zusammenhang zu bringen.
Gemeinsamer Tenor eines Aktionsbündels könnte sein: "Es gibt kein sicheres Endlager! Atomanlagen abschalten - weltweit!", wie es in einem Informationsblatt der BI Lüchow-Dannenberg heißt. Nicht erst seit jetzt warnt die Initiative aus dem Wendland, indem sie publiziert: "Gorleben und Konrad - so sicher wie die Endlager Asse und Morsleben".
Informiert wurde über folgende Veranstaltungen:
| Sa., 07.07.2007 | 15:00 Uhr | Demo am Schacht Konrad |
| Sa., 01.09.2007 | vormittags | Groß-Demo in Gorleben, ab 15 Uhr großes Fest |
| Sa., 13.10.2007 | Groß-Demo gegen Konrad | |
| 06. bis 09.11.2007 | Braunschweig – Reposafe (Veranstalter: Bundesamt für Strahlenschutz – BfS und Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit – GRS), ein Treffen der Atommüll-Endlager-Forschung. |
Zum Abschluss wurde das von der BI-Lüchow-Dannenberg hergestellte Demonstrations-Transparent vorgestellt (siehe Foto).
Die diversen atomkritischen Initativen wegen Asse II sind vereint im Asse-II-Koordinationstreffen, welches sich seit Herbst letzten Jahres regelmäßig, bislang 7-mal, trifft. Es war auch Ausrichter des "Standorte-Treffens". Mit dabei: der Kreisverband Wolfenbüttel der GRÜNEN, regelmäßig vertreten durch - u.a. - Bertold Brücher.